



Schwapp ist er da, der Herbst. Schluß mit Lustig – sprich Schluß mit schicken, gutbezahlten Open Airs, ab jetzt wird beim Ein- und Ausladen an der Clubhintertür wieder gefroren. Wie zum Beispiel bei der Wiedereröffnung des Strohalm am 26.09.
Aber los geht es mit wohl dem letzten Zeltgig der Saison: dem Harvest Moon Jamboree mit Amarillo in Weisendorf, das ist erfahrungsgemäß immer sehr schön. 24.09. – Am schönsten: Eintritt ist frei!
Anfang Oktober geht es dann abwechslungsreich weiter, am 1.10 und 2.10. zunächst mit Ronny Nash und den Whiteline Casanovas in Thüringen und Baden-Württemberg. Diese Band kommt aus dem tiefen Süden – aus der Rosenheimer Ecke – Deutschtexas quasi. Ich hatte leider erst einmal das Vergnügen, mit den Jungs spielen zu dürfen – und freue mich sehr darauf.
Ansonsten stehen natürlich Gigs mit den üblichen Verdächtigen an. Neu für mich: Die Bamberger Zwiebeltreter haben für einen Aushilfsgig angefragt. Bin ja mal gespannt., ob und vor allem auch was das wird. Soweit erstmal die Highlights der nächsten drei Wochen. Wie üblich: Einzelheiten im Tourplan.
Tatsächlich, es ist so weit. Bis zum 10.9. ist jetzt erstmal Pause. Der Juli war noch recht hektisch, Anfang August war es dann schon ruhiger – das Heftigste ist überstanden. Für den Herbst sind schon wieder sehr interessante Sachen in Planung – stay tuned! Und jetzt Füße hoch.
…wird das Programm im Juni. Insgesamt 17 Gigs mit 6 verschiedenen Formationen stehen an. Los geht es mit der Mark
Bender Band am 2.6. in Neumarkt im Reitstadl – freue mich schon sehr, die Jungs endlich mal wiederzusehen. Mit dabei: Chris Herzberger.
Der nächste öffentliche Termin ist dann das Country- und Truckerfestival Geiselwind mit Amarillo – da werden auch 30 Jahre Autohof Strohofer gefeiert. Dann geht es Schlag auf Schlag: Jede Menge Termine mit Wulli & Band in Erlangen auf der Bergkichweih, und zwar auf Birkners-, Henninger- und Entlaskeller. Zwischendrin einer mit Mr. Fingers & The Shifters – da gibt es Rock’n Roll und Western Swing. Nebenbei: Arne hat ein neues Projekt, Duo Chabeso. Angucken!
Danach geht es bunt gemischt weiter quer durchs Land, ich freue mich auf Gigs mit dem wilden Pilger und Human Touch – letzteres eine weitere ungeprobte Premiere, auf die ich schon sehr gespannt bin. Und wenn mich jemand sehen möchte und es im Juni
trotz allem nicht geschafft hat – im Juli geht es genauso weiter, unter anderem endlich mal wieder mit der weiblichen #1 der schweizer Countryszene: Britta T & Band – und vielen anderen neuen Sachen, auf die ich selber schon sehr neugierig bin! Also: wieder reinschauen, bei all den verschiedenen Bands und Stilrichtungen von Country über Funky zu Echtzeitremixing auf Holzinstrumenten, Rockabilly und Westernswing sollte sich für jeden Geschmack das Passende finden! Wie immer: Einzelheiten gibt es im Tourplan.
Es ist wieder soweit – es gibt Zuwachs, endlich, nach Monaten des Wartens auf den Transatlantikfrachter und zu geradezu unanständig unwiderstehlichen Konditionen. Ein Ami namens Albert ist bei mir eingezogen. Mit gevögeltem Ahornhals, 3 P90s, Trem, Silent Circuit und liberacemäßígem silversparkle Lack.
Heißt für Nichtgitarristen: Klingt wohl auch nicht anders als vorher und kostet auch nicht mehr als bisher, wenn der (un)versicherte Gast vollprall drüberstolpert.
Heißt für Kollegen: Weniger Nebengeräuschstress bei (veranstalterseitig wie üblich) lausiger Lichtinstallation wegen wirklich hervorragendem Silent Circuit, etwas mehr Pflegestress wegen des unlackierten Halses. Pflegeöl + Wachs von Birchwood (€ 21,65) ist übrigens günstig zu beziehen vom muckerpolitisch nicht wirklich korrekten Waffenpflegeshop. Identisch: Pflegeset von Music Man (44€ bei Thomann, aber MIT PFLEGETUCH und ANLEITUNG, wie TOLL). Wer Gewissensbisse hat: Ich organisiere die Bestellung und liefere eine Anleitung – und ein Pflegetuch. Für nicht mal 50€. Mail me.
Unter dem Strich: Erfrischend anderer Sound, tendenziell fetter (und entsprechend schwieriger im Bandgefüge zu plazieren) als die olle AmStdStrat, die sich im Moment schmollend mit Kollegin Tyler und Konsortinnen berät. Der Hals hat tatsächlich dieses MusicMan-typisch ungeschlagene Spielgefühl. Faszinierend, Jim. Ergonomisch logisch perfektes Instrument, das dem neuen Besitzer zurecht sagt: geh üben. Nawarte. Machichglatt. Dirzeigichs.
Seht selbst, Albert mit spitzen Ohren im heimischen Garten – natürlich *mit* den unausweichlichen Racingperspektivaufnahmen:
Tags: Albert Lee, Ernie Ball, Music Man
Aus der losen Serie “Sessions im Franken” hier ein Bericht zum “Jam with Jeanne”, welcher jeden Mittwoch im Cult in Nürnberg stattfindet.
Zusammenfassend: Immer Mittwochs im Cult in Nürnberg. Hoher Spaßfaktor, kompetente Sessionmoderation, hohes musikalisches Niveau. Eigenes Equipment erforderlich. Am wichtigsten: Ohren! Aber wo ist das nicht so.
Über eine Einladung des verehrten Kollegen Gerald Haussner bin ich über diese Veranstaltung gestolpert und Anfang Februar mit kleinem Besteck 🙂 (Twin, Streßbrett und Tele) um 19:00 am Cult aufgeschlagen, ohne wirklich zu wissen, was mich erwartet. Der Laden ist um diese Zeit natürlich noch leer. Egal, Regel Nummer 1 bei Sessions mit eigenem Equipment: Früh genug anrücken, um einen halbwegs akzeptablen Platz zu ergattern.
…wir fahren nach Berlin. Und zwar zur CountryMusicMesse vom 4.2. bis 6.2.11 im Postbahnhof. Dort habe ich das Vergnügen, die Aftershowparty am Freitag mitzubestreiten, mit Amarillo , der Travis Truitt Band und mit Gitty zu spielen (Mark Bender hat leider keinen Auftrittstermin mehr bekommen – wegen ausgebucht), mit Kollegen neue Sachen auszuhecken, mir die Stadt anzusehen und und und.
Zur gleichen Zeit gibt es übrigens noch eine CountryMusikMesse in Berlin. Die heißt aber CountryMusicMeeting. Grund: A mag B nicht, B mag A wohl auch nicht, jetzt kocht jeder sein eigenes Süppchen. Na ja. Immerhin wird die Countryszene auf diese Weise angemessen und realitätsnah repräsentiert. Yeeehaw. Pengpeng. Du bist tot. Nein Du. Nein Du. Ich bin nicht tot. Doch. Na warte.
Dezember war schon recht ruhig, der Januar wird noch viel ruhiger – ich verbringe 3 Wochen in einer Höhle im Schwarzwald. Somit ist der Neujahrsgig im Strohalm der letzte vor und der Amarillogig in Dinslaken der erste nach dem Winterschlaf.
Obligatorischer Rückblick: 2010 war seit langem das beste Jahr. Es ist ordentlich Bewegung in das musikalische Leben gekommen. Viele neue Bekanntschaften mit wunderbaren Musikern, neue Bands, intensive Beschäftigung mit neuen Stilistiken und Techniken, tolle Konzerte und Festivals – 94 Gigs mit 18 verschiedenen Bands, so kann es meinetwegen gerne weitergehen. Im Februar und März sieht es zur Zeit zwar noch nicht wirklich prall aus, aber das wird erfahrungsgemäß noch. Wer also buchen möchte – Email genügt.
Genug geschwafelt. Licht aus. Bis Ende Januar dann, sofern wir uns nicht Neujahr in Erlangen sehen!
Die CMM in Nürnberg war schön – aber leider habe ich aufgrund anderweitiger Verpflichtungen nicht allzuviel davon mitbekommen. Aber nach der Messe ist vor der Messe, und ich freue mich, daß ich im Februar in Berlin gleich 4 Acts begleiten darf: Amarillo, Gitty, Mark Bender und Mountarillo – und vielleicht kommt ja noch etwas dazu.
Für den Augenblick sieht der November noch eher ruhig aus, aber das kann sich erfahrungsgemäß sehr schnell ändern. In den nächsten zwei Wochen:
Nach einem Abstecher nach Augsburg ins Four Corners mit Amarillo (6.11.10) geht es dann mit Wulli und Sonja auf akustischen Pfaden nordwärts – zunächst am 12.11. nach Braunschweig in die legendäre Barnaby’s Blues Bar. Am Tag drauf haben wir die besondere Ehre, neben Künstlern wie Steve Baker, Kieran Halpin, Ian Melrose, Christoph Schellhorn und vielen anderen in Wolfenbüttel auf dem Memorial Festival für den unvergeßlichen Chris Jones zu spielen.
Update: Bilder von der Aftergigsession mit Steve Baker, Yogi Jockusch, Dr. Slide, Wulli und Sonja – das hat *richtig* Spaß gemacht.
Am 18.10 habe ich das außergewöhnliche Vergnügen, wieder mit dem großartigen Gregor Meyle zu spielen. Letztes Jahr hatte mich Chris Herzberger ganze 3 Stunden vor dem damaligen Auftritt im Strohalm eingeladen, mitzuspielen – dieses Jahr nun habe ich das Vergnügen wieder, wenn auch leider leider ohne Chris, der anderweitige Verpflichtungen hat.
Wer Gregor nicht kennt, kann sich in diesem Spiegel-Artikel informieren. Wer aufgrund der Castinggeschichte Vorbehalte hat, sei beruhigt: Gregor ist ganz sicher nicht aus Plastik, und er ist ein Bombenmusiker, der seinen Weg mit oder ohne Casting gegangen wäre. Sage ich mal so. Ich war letztes Jahr komplett unvorbereitet (wie so oft) – vor allem unvorbereitet darauf, daß da einer sitzt, seine Lieder singt und dabei so überzeugend und berührend ist, daß ich ganz froh war, in einer relativ dunklen Ecke der Bühne zu sitzen, wo es nicht weiter auffiel, daß mir ständig die Kinnlade herunterfiel.
PFLICHTTERMIN – Reservierung dringend anzuraten.
So wars: Bilder vom Gig, Dank an Florian Baessler für die tollen Fotos!
Tags: Erlangen, Gregor Meyle, Strohalm